
Das Romanische Café
im Berlin der 1920er Jahre
Eine Ausstellung am Originalschauplatz
Auch 2026 weiterhin geöffnet!
Aktuelle Veranstaltungen
Roter Wedding, grüßt euch Genossen“ – so beginnt das von Hanns Eisler vertonte kommunistische Kampflied, das im Umfeld des sogenannten Blutmai vom 1. Mai 1929 entstand. Kaum ein Berliner Stadtteil war in den Jahren der Weimarer Republik so geprägt von politischen Konflikten, sozialem Wandel und dem Alltag der Arbeiterschaft wie der Wedding. Auf unserem Spaziergang begeben wir uns in die Welt der 1920er Jahre. Wir folgen den Spuren des Blutmai, erinnern an die politischen Kämpfe jener Zeit und werfen zugleich einen Blick auf das Leben der Menschen zwischen Mietskaserne, Fabrik, Vergnügen und Aufbruch. (ACHTUNG: Tickets können auch direkt unter ak@zeit-reisen.de bestellt und dann bar bezahlt werden)
Das Romanische Café war nicht nur Treffpunkt der Künstler, es hat auch zu Grafiken und Gemälden inspiriert: Lesser Ury, Max Slevogt, Rudolf Schlichter, Jeanne Mammen, Emil Orlik und viele andere. Die Berliner Secession organisierte Ausstellungen in den Räumen über dem Café. Im selben Haus eröffnete die Betreiberfamilie eine moderne Bar, in der man auch Kunstwerke kaufen konnte. Kurator Michael Bienert präsentiert unbekannte Fundstücke.
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