Stadtführung mit Michael Bienert
Alfred Döblins „Berlin Alexanderplatz“ (1929) gilt wegen seiner Montagetechnik als wichtigster Großstadtroman in deutscher Sprache. Sehr genau bildet er auch die Berliner Topografie und das Milieu ab, in dem die Hauptfigur Franz Biberkopf gefangen ist. So ist es möglich, zwischen Rosenthaler und Alexanderplatz noch heute den Weg zu verfolgen, den der Kleinkriminelle am Tag seiner Entlassung aus dem Tegeler Gefängnis zurücklegt. Die Route führt an zentralen Schauplätzen der Romanhandlung vorbei. Wer das Buch gelesen hat, erlebt die Geschichte von Franz Biberkopf beim Spaziergang ins dunkle Berlin der 1920er-Jahre aus einer neuen Perspektive. Er ist aber auch spannend für Neugierige, die die Lektüre noch vor sich haben oder nur die Romanverfilmungen kennen.
In Zusammenarbeit mit der VHS Treptow-Köpenick
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