Lesung und Gespräch mit Michael Bienert und Hanno Hochmuth
in der Amerika-Gedenkbibliothek
Joseph Roth war einer der größten Schriftsteller des 20. Jahrhunderts. Zugleich war er ein genauer Kenner und Beobachter Berlins. 1894 im galizischen Stetl Brody geboren, zog es ihn 1920 in das turbulente Berlin der Weimarer Republik. Hier bewegte er sich zwischen den jüdischen Lebenswelten im Scheunenviertel am Alexanderplatz und dem bürgerlichen Westen rund um den Kurfürstendamm. Er war ein Stammgast im berühmten Romanischen Café, schrieb für die renommierte Frankfurter Zeitung und hielt das Leben in seinen Feuilletons und Romanen fest.
Die Veranstaltung widmet sich Joseph Roth und dem jüdischen Berlin. Michael Bienert und Hanno Hochmuth lesen aus seinen Texten und erzählen vom Leben und Werk des Autors. Gemeinsam spüren sie den Spuren Joseph Roths in Berlin nach und reisen mit ihm in eine untergegangene Welt.
Eine Veranstaltung des Leibniz-Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF) und der Zentral- und Landesbibliothek Berlin (ZLB)
Eintritt frei, ohne Anmeldung – externe Veranstaltung!

