Zu den Gästen des Romanischen Cafés zählte der Ullstein-Lektor und Schriftsteller Paul Wiegler, der in Prag mit Kafka, Kisch und Werfel zusammengearbeitet hatte und nach dem Krieg mit Johannes R. Becher die Literaturzeitschrift „Sinn und Form“ begründete. In seinem Nachlass im Archiv der Akademie der Künste fand sich der Roman „Gabriele“, die Coming-of-Age-Geschichte einer jungen Frau in der untergehenden k-u-k-Monarchie, 1945 in Berlin geschrieben, deren „fast zu große Meisterschaft“ Peter Handke rühmt. Buch und Autor werden mit unbekannten Bildern sowie historischen Tonaufnahmen vorgestellt. Mit Sandra Leupold (Lesung), Gernot Krämer (Herausgeber) und Michael Bienert (Moderation).
