Auf der Berliner Kurfürstenstraße verdichtet sich die jüdische Geschichte Berlins auf zwei Kilometern. Die Straße erhielt ihren Namen zur Erinnerung an den Großen Kurfürsten, dessen Toleranzpolitik am Anfang der modernen jüdischen Gemeinde Berlins steht. In der Kurfürstenstraße wuchs der bedeutende Denker Walter Benjamin auf. Hier befand sich aber auch das berüchtigte Eichmann-Referat, das den Holocaust organisierte. Und hier lebte die Familie Friedländer, von deren Schicksal der Historiker Hanno Hochmuth erzählt.
Dr. Hanno Hochmuth ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF). Er hat 2024 das Buch „Berlin. Das Rom der Zeitgeschichte“ im Chr. Links Verlag veröffentlicht und gibt demnächst einen Sammelband zur jüdischen Geschichte Berlins heraus.
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