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SUMMARY:Berlin Alexanderplatz - Stadtführung zu Döblins Roman
DESCRIPTION:Stadtführung mit Michael Bienert \nAlfred Döblins „Berlin Alexanderplatz“ (1929) gilt wegen seiner Montagetechnik als wichtigster Großstadtroman in deutscher Sprache. Sehr genau bildet er auch die Berliner Topografie und das Milieu ab\, in dem die Hauptfigur Franz Biberkopf gefangen ist. So ist es möglich\, zwischen Rosenthaler und Alexanderplatz noch heute den Weg zu verfolgen\, den der Kleinkriminelle am Tag seiner Entlassung aus dem Tegeler Gefängnis zurücklegt. Die Route führt an zentralen Schauplätzen der Romanhandlung vorbei. Wer das Buch gelesen hat\, erlebt die Geschichte von Franz Biberkopf beim Spaziergang ins dunkle Berlin der 1920er-Jahre aus einer neuen Perspektive. Er ist aber auch spannend für Neugierige\, die die Lektüre noch vor sich haben oder nur die Romanverfilmungen kennen. \nIn Zusammenarbeit mit der VHS Treptow-Köpenick\, bitte dort anmelden (Tickets 11\,60/erm. 5\,80 Euro). Falls es mit der Anmeldung Probleme gibt\, bitte melden bei post@michaelbienert.de\nWeitere Führungen mit Michael Bienert > https://michaelbienert.de/termine/
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SUMMARY:Mir ist heut' so nach…
DESCRIPTION:Mir ist heut‘ so nach…\nChansons der 20er und frühen 30er Jahren über Liebe\, Triebe und andere Leidenschaften\nGesang und Conférencen: Doris Löschin\nKlavier: Karin Cooper \nFriedrich Hollaender\, Kurt Tucholsky\, Werner Richard Heymann\, Peter Kreuder\, Rudolf Nelson\, Kurt Weill\, Bertold Brecht – diese Namen (und noch viele andere mehr!) stehen für das freche\, geistreiche\, witzige und auch\ngesellschaftskritische Chanson der „Goldenen Zwanziger“ in Berlin. \nUnzählige Cafés\, Kabaretts\, Revuetheater hatte diese Stadt zu bieten. Berlin zog Kreative und Künstler aus aller Welt an und war für manchen Zeitgenossen begehrter als New York.\nBesondere Anziehungskraft genoss das legendäre Romanische Café an der Gedächtniskirche. Auch die Lieder\, die ich heute vortrage\, stammen aus der Feder jener Komponisten und Texter\, die Besucher dieses „angesagten“ Treffpunktes der intellektuellen Künstlerelite waren.\nIn vielen Chansons kommt die Frau zu Wort und offenbart uns ihre Gefühlswelten – Ausdruck der sich emanzipierenden Frau aus der Mittelschicht\, die keine Lust mehr hat auf enge Korsagen\, aufwendig frisiertes Haar und ein Leben im Schatten der Männer. \nEinige Chansons geben aber auch den Menschen eine Stimme\, deren Leben durch Armut\, Mietskasernen und Prostitution geprägt war.\nTauchen Sie mit uns ein in die bunte\, laute und quirlige Blütezeit des Berliner Kabaretts\, in Licht- und Schattenseiten im Berlin der 20er Jahre und natürlich in die Atmosphäre des Romanischen Cafés. \nDurch den Liederabend führt Sie Doris Löschin (Gesang).\nAm Klavier begleitet Karin Coper. \nPreis: Der Eintritt ist frei – um Spende wird gebeten\nReservierung erforderlich wegen begrenzter Sitzplatzanzahl
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SUMMARY:Museumswohnung in der Reichsforschungssiedlung
DESCRIPTION:Museumswohnung in Haselhorst \nWie versuchte man vor 100 Jahren\, der drängenden Wohnungsnot zu begegnen? Von 1930 bis 1935 errichtete die Gewobag im Auftrag der Reichsforschungsgesellschaft für Wirtschaftlichkeit im Bau- und Wohnungswesen eine Versuchssiedlung mit 3500 Wohnungen. Neuartige Baumaterialien\, Maschinen\, Abläufe und Grundrisse wurden erprobt\, um das Bauen zu verbilligen und zu beschleunigen. \nDie Gewobag hat die Reichsforschungssiedlung von 2003 bis 2013 denkmalgerecht modernisiert und eine Museumswohnung eingerichtet. Damit ist das bedeutende Forschungsprojekt der Weimarer Republik\, an dem namhafte Architekten wie Walter Gropius\, Fred Forbát\, Otto Bartning und Paul Mebes beteiligt waren\, wieder erkennbar. \nDie Stadtführung mit Ausstellungskurator Michael Bienert an 13 Uhr ist leider ausgebucht! Die im bauzeitlichen Stil möblierte Museumswohnung kann jedoch ohne Anmeldung von 14.30 Uhr bis 16.30 Uhr besichtigt werden – der Experte wird vor Ort sein. Der Gemeinwesenverein Haselhorst e. V. organisiert an diesem Nachmittag ein Musemscafé mit Kaffee und Kuchen. \nEine Veranstaltung im Rahmen des Festivals der Berliner Industriekultur mit freundlicher Unterstützung der Gewobag.
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LOCATION:Museumswohnung in der Reichsforschungssiedlung\, Burscheider Weg 21\, Berlin\, 13599\, Germany
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SUMMARY:Westberlin - ein sexuelles Porträt (Lesung und Gespräch)
DESCRIPTION:Mit Ipek Ipekcioglu\, Peter Hedenström\,  Gérômyna Castell & Jayrôme C. Robinet \nEinlaß: 15:00 Uhr – Beginn 16:00 Uhr\nBegrenzte Platzzahl – Bitte rechtzeitig anmelden – um Hutspende wird gebeten!\nVerbindliche Anmeldung per E-Mail an: geromina@berlin.de \nIn Westberlin war fast alles möglich. Weder Sperrstunden noch Sperrbezirke existierten in der legendären Mauerstadt mit ihrem billigen und kultigen Charme. Hier war der Ort für politische Aktion und Ausschweifungen aller Art. So erschien Westberlin zwar einerseits als „Rettungsring“ – zugleich war die Stadt aber auch Ort heftigster Umbrüche; auch hatten hier zahlreiche rassistische Politiken ihren Ausgangspunkt und wirkten dann auch in Westdeutschland. \nDie AutorInnen eröffnen Einblicke in den Charakter dieser besonderen Stadt\, wobei sie auf das Geschlechtliche und Sexuelle fokussieren. Sie blicken zurück auf jenen Ort\, wo sich türkische Transfrauen ebenso zu Hause fühlten wie lesbische Aktivistinnen. Sie erzählen von Erinnerungen an das erotische Westberlin der 1970er und 80er Jahre aus vornehmlich queerer Sicht. \nLink zum Buch: https://psychosozial-verlag.de/programm/2000/2130/3108-detail \nDJ Ipek aka İpek İpekçioğlu ist eine international erfolgreiche  und mehrfach ausgezeichnete\, in Berlin/Istanbul lebende DJane\, Produzentin\, Kuratorin und Queer-Aktivistin.  Sie beschäftigt sich  mit Themen wie Frauen\, Migration\, Rassismus\, Mehrfachdiskriminierung und Gender\, die sie in ihre Musik einfließen lässt.  Diesem besonderen Mix und  ihrem Aktivismus verdankt sie auch die Ehrung des Berliner Stadtmagazin Zitty als eine »der wichtigsten kulturellen Persönlichkeiten der Hauptstadt«.\n2018 wurde sie vom Berliner Senat mit dem Preis  für »lesbische Sichtbarkeit« ausgezeichnet. \nPeter Hedenström\, Pionier der Schwulenbewegung\, Mitbegründer der „Homosexuellen Aktion Westberlin“\, des Verlags Rosa Winkel und der Buchhandlung Prinz Eisenherz. \nGérômyna Castell: Ur-Berlinerin\, Showpferd\, Performerin\, mit wechselnden Programmen auf den Berliner Bühnen zu sehen\, u.a. am Deutschen Theater in „ugly duckling“ oder als Soloperformerin in vielen Lokalitäten der Stadt. \nJayrôme C. Robinet:  veröffentlichte in Frankreich zwei Bände mit Erzählungen. 2015 erschien mit Das Licht ist weder gerecht noch ungerecht – sein deutschsprachiges Debüt. 2019 erschien sein autobiografischer Roman Mein Weg von einer weißen Frau zu einem jungen Mann mit Migrationshintergrund (Hanser Berlin).
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SUMMARY:"Von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt"
DESCRIPTION:Eine musikalische Lesung über das Leben von  Friedrich Hollaender  mit Inka Pabst und Torsten Knoll \nFriedrich Hollaender schrieb Lieder\, die um die Welt gingen – wie zum Beispiel „Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt“ für die legendäre Marlene Dietrich.   Seine Biografie erzählt von musikalischen Sternstunden\, den turbulenten 1920er-Jahren in Berlin\, aber auch von der Flucht vor den Nationalsozialisten nach Amerika.  Hollaender feierte große Erfolge in Hollywood und seine Musik wurde sogar mehrmals für einen Oscar nominiert. Doch trotz Ruhm und Erfolg blieb eines: die Sehnsucht nach der verlorenen Heimat.\nInka Pabst und Torsten Knoll plaudern\, singen und musizieren über das Leben des Meisters der Töne und Worte und spiegeln deutsche Geschichte des 20. Jahrhunderts wider.
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SUMMARY:"Clown\, du hast deine Stellung verloren..." Friedrich Hollaender zum 130. Geburtstag
DESCRIPTION:Eine musikalisch-kabarettistische Begegnung mit Friedrich Hollaender\nin seinem einstigen Lieblingslokal – dem Romanischen Café.\nMit „Chanson-Nette“ Jeannette Urzendowsky und Tal Balshai (Piano/Gesang) \nEr gilt als Jahrhundertgenie des populären und zugleich intelligenten Chansons. Er war ein genialer Dichter und Komponist\, der zum skurrilen Wortwitz seiner Texte auch gleich die wunderbaren Melodien schrieb – kurzum: Friedrich Hollaender (1896-1976) war ein künstlerischer Tausendsassa! Und er war Stammgast im legendären Romanischen Café\, ja\, er verewigte das quirlige Leben dieses einstigen Treﬀpunkts der Berliner Bohème sogar in seiner Revue „Bei uns um die Gedächtniskirche rum“. \nAm 18. Oktober dieses Jahres könnte er seinen 130. Geburtstag feiern … ein wunderbarer Anlass\, ihm eine Hommage zu schenken mit Vergnügen und Tiefgang. Willkommen zu dieser musikalisch-kabarettistischen Begegnung mit Friedrich Hollaender\, seiner Poesie\, Musik und seinen Chansons. „Chanson-Nette“ und Tal Balshai spielen & singen Evergreens\, aber auch unbekanntere Lieder des „großen kleinen Friedrich“\, wie ihn Charlie Chaplin liebevoll nannte. \nPhantasievoll und sensibel nahm er die quirlig-bunten\, aber auch traurigen Bilder seiner Zeit auf. Er schuf Klassiker\, die bis heute auch politisch aktuell sind. Er hat die Kleinkunst als besonderes Genre groß gemacht. \nMit seiner Kunst stritt Hollaender gegen Hass und Gewalt. Die Nazis verfolgten ihn wegen seiner Ansichten und jüdischen Wurzeln. Selbst darauf hat er eine Parodie geschrieben: „An allem sind die Juden schuld …“ 1933 flüchtete Hollaender nach Hollywood. 1955 kehrte er nach Deutschland zurück. Friedrich Hollaender forever!!! \nEintritt: 20 Euro p. P. – Sollte das Buchungssystem Probleme bereiten\, wenden Sie sich an: mail@romanisches-cafe.berlin
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SUMMARY:Berlin. Ein literarischer Stadtführer (Buchpremiere)
DESCRIPTION:Paul Sullivan und Marcel Krueger präsentieren die überarbeitete und erweiterte deutsche Übersetzung ihres beliebten literarischer Stadtführers. Special Guest: Barbaros Altuğ. \nIhr Buch erlaubt einen Blick auf Berlin mit den Augen von Schriftstellerinnen und Schriftstellern aus aller Welt. Auf literarischen Streifzügen durch ausgewählte Kieze erfahren ihre Leser\, was so unterschiedliche Persönlichkeiten wie Theodor Fontane\, Günter Grass\, Wolfgang Herrndorf\, Else Lasker-Schüler\, Bertolt Brecht\, Eva Menasse\, Christa Wolf\, Barbaros Altuğ\, Vicki Baum\, Kurt Tucholsky\, Deborah Feldman und viele andere in Berlin erlebt\, gedacht und geschrieben haben. \nMarcel Krueger und Paul Sullivan haben Hunderte von Eindrücken gesammelt\, topografisch geordnet und mit kundigen Erläuterungen versehen. So bieten sich Einblicke in das Berlin der Kaiserzeit\, der Weimarer Republik\, der NS‑Zeit\, des Kalten Krieges und in die Gegenwart der wiedervereinigten Stadt – auch durch viele englischsprachige Autoren wie Kevin Barry\, Jan Morris oder Rory McLean\, deren Berliner Eindrücke hier zum ersten Mal auf Deutsch vorliegen (Bebra Verlag\, 320 Seiten\, ca. 26 Euro) \nEbenfalls zu Gast an dem Abend ist der türkische Autor und Literaturagent Barbaros Altuğ\, der mit Marcel Krueger ein Gespräch über Berliner Literatur führen wird. \nBegrenzte Platzzahl\, mit Anmeldung – Spende erbeten!
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SUMMARY:"Zerreiß deine Pläne. Sei klug und halte dich an Wunder."
DESCRIPTION:Musikalische Lesung zu Mascha Kaléko – mit Cornelia Schönwald & Vladimir Miller \nCornelia Schönwald rezitiert ausgewählte Gedichte aus allen Schaffensperioden Mascha Kalékos und zeichnet einfühlsam ein biographisches Portrait der außergewöhnlichen Lyrikerin\, begleitet von Vladimir Millers phantasievollen Klezmer-Variationen (Klarinette\, Akkordeon & Querflöte). \n„Man hat Mascha Kaléko verglichen mit Morgenstern\, Kästner\, Ringelnatz\, aber das trifft es nicht. Sie hat deren Verspieltheit\, satirische Schärfe und Sprachwitz\, aber es kommt ein Sehnen hinzu\, eine zarte Zerbrechlichkeit\, die den Atem nehmen kann …“ Jan Schulz-Ojala im Tagesspiegel \nBegrenzte Platzzahl\, mit Anmeldung\, Spenden erbeten!
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SUMMARY:"Schön war die Fremde; doch Ersatz. / Mein Heimweh hieß Savignyplatz."
DESCRIPTION:Jutta Rosenkranz liest aus ihrer Biografie über Mascha Kaléko \n– mit Originaltonaufnahmen der Dichterin – \nMascha Kaléko war die erfolgreichste deutschsprachige Dichterin des 20. Jahrhunderts\, deren Lyrikbände – nach denen von Goethe – die höchsten Auflagen erreichten. 1907 in Galizien geboren\, wurde sie um 1930 in Berlin mit heiter-melancholischen Großstadt-Gedichten bekannt. Ihr erstes Buch „Das lyrische Stenogrammheft“ erschien 1933. Fünf Jahre später musste die Dichterin mit Mann und Sohn nach New York emigrieren\, 1959 zog sie nach Jerusalem. Sie starb 1975 in Zürich. Ihre Verse stehen in der Tradition von Heinrich Heine\, Kurt Tucholsky und Erich Kästner\, doch sie hat einen eigenen Stil entwickelt. Ihre zeitlosen Gedichte faszinieren immer neue Generationen von Leserinnen und Lesern. \nJutta Rosenkranz\, geboren in Berlin\, hat Germanistik und Romanistk studiert und lebt als freie Schriftstellerin in Berlin. Sie ist Kaléko-Expertin\, hat nicht nur die erste umfassende Biografie über die Dichterin geschrieben und die erste Ausstellung über sie im Literaturhaus Berlin kuratiert\, sondern auch die vierbändige Mascha-Kaléko-Gesamtausgabe herausgegeben und kommentiert. Sie kann über interessante Details aus ihrer jahrelangen Recherche zu Mascha Kalékos Leben und Werk berichten. \nLink zum Buch: https://www.dtv.de/buch/mascha-kaleko-34671
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SUMMARY:Vom Scheunenviertel zum Ku´damm. Joseph Roth und das jüdische Berlin
DESCRIPTION:Lesung und Gespräch mit Michael Bienert und Hanno Hochmuth\nin der Amerika-Gedenkbibliothek \nJoseph Roth war einer der größten Schriftsteller des 20. Jahrhunderts. Zugleich war er ein genauer Kenner und Beobachter Berlins. 1894 im galizischen Stetl Brody geboren\, zog es ihn 1920 in das turbulente Berlin der Weimarer Republik. Hier bewegte er sich zwischen den jüdischen Lebenswelten im Scheunenviertel am Alexanderplatz und dem bürgerlichen Westen rund um den Kurfürstendamm. Er war ein Stammgast im berühmten Romanischen Café\, schrieb für die renommierte Frankfurter Zeitung und hielt das Leben in seinen Feuilletons und Romanen fest.\nDie Veranstaltung widmet sich Joseph Roth und dem jüdischen Berlin. Michael Bienert und Hanno Hochmuth lesen aus seinen Texten und erzählen vom Leben und Werk des Autors. Gemeinsam spüren sie den Spuren Joseph Roths in Berlin nach und reisen mit ihm in eine untergegangene Welt. \nEine Veranstaltung des Leibniz-Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF) und der Zentral- und Landesbibliothek Berlin (ZLB) \nEintritt frei\, ohne Anmeldung – externe Veranstaltung!
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SUMMARY:Kreative Frauen am Kurfürstendamm (Stadtführung/Vortrag)
DESCRIPTION:Als Geschäftsfrauen\, Gründerinnen von Kabaretts\, Künstlerinnen\, Fotografinnen\, Ärztinnen oder Verlegerinnen eroberten Frauen im 20. Jahrhundert Männerdomänen und trugen entscheidend zur Strahlkraft des modernen Berlin bei. Autorinnen wie Else Lasker-Schüler\, Irmgard Keun oder Mascha Kaléko gaben der weiblichen Sicht auf das Großstadtleben eine Stimme. Inzwischen erinnern immer mehr Straßennamen und Gedenktafeln an die Frauengeschichte im Neuen Berliner Westen. Je nach Wetterlage findet die Stadterkundung mit Ausstellungskurator Michael Bienert zu größeren Teilen in den Straßen um die Gedächtniskirche statt\, es steht jedoch auch der Ausstellungsraum im Europa Center zum Aufwärmen\, für Vortrag und Diskussion zur Verfügung.\nIn Zusammenarbeit mit der VHS Treptow-Köpenick (Tickets: 11\,60 / erm. 5\,80 Euro)\nZur Anmeldung bei der VHS 
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SUMMARY:Babylon Neukölln
DESCRIPTION:Die Zwanzigerjahre im rötesten Bezirk Berlins \nMit Michael Bienert\, Arne Krasting und Henning Holsten \nMietskasernenelend und Arbeiterproteste\, Kriminalität und Korruption\, Parteienkampf und Straßenschlachten – Neukölln machte vor 100 Jahren nicht nur mit sozialem Wohnungsbau und Schulreformen\, dem modernsten Kaufhaus Europas und ausschweifenden Vergnügungen in der Hasenheide Schlagzeilen. Wie schon im wilhelminischen Rixdorf entluden sich im rötesten Bezirk Berlins gesellschaftliche Spannungen mit besonderer Heftigkeit\, lagen Gewalt und Vergnügen\, Aufbruch und Untergang nahe beieinander. In einer bunter Revue aus Literatur\, Musik\, Bild und Film unternehmen die Berlinhistoriker Michael Bienert\, Arne Krasting und Henning Holsten eine lokalgeschichtliche Zeitreise in die goldenen Zwanziger Jahren bis zur braunen Machtübernahme. \nEine Veranstaltung der VHS Neukölln / Eintritt frei / Anmeldung ab November 2026 möglich.
URL:https://romanisches-cafe.berlin/event/babylon-neukoelln/
LOCATION:Ausstellungsraum „Romanisches Cafe“ im Europa Center\, Tauentzienstraße 9-12\, Berlin\, Berlin\, 10789
CATEGORIES:Gespräch / Diskussion,Lesung,Weimarer Republik
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