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SUMMARY:Vom Blutmai zum Reichstagsbrand. Die Geschichte(n) hinter "Babylon Berlin"
DESCRIPTION:Die Serie „Babylon Berlin“ greift zahlreiche Ereignisse und Entwicklungen der späten Weimarer Republik auf. Historische Persönlichkeiten wie Hans Litten\, Karl Zörgiebel\, Gustav Stresemann\, Walter Stennes und sogar Adolf Hitler treten darin auf. Kurator Arne Krasting ist Partner der Serie und bietet unter anderem den offiziellen Rundgang zur Serie an. Er stellt die wichtigsten Ereignisse und Zusammenhänge vor\, die Deutschland zwischen 1929 und 1933 prägten und in der Serie behandelt werden: den „Blutmai“ 1929 mit seinen brutalen Straßenschlachten\, den plötzlichen Tod Gustav Stresemanns\, den Snd ihren geheimen Fememorden\, vom Stennes-Putsch der aufständischen SA gegen Hitler bis hin zur Machtübertragung am 30. Januar 1933 und dem Reichstagsbrand am 27. Februar. Filmausschnitte und Geschichten von den Dreharbeiten stellen dabei immer wieder den Bezug zur Serie her. \nBegrenzte Platzzahl\, mit Anmeldung – KOSTENLOS – aber über eine kleine Spende freuen wir uns. \n  \n  \n  \n  \n  \n  \n  \n  \n  \n  \n  \n  \nllw \n  \n  \n  \n  \n  \n  \n  \n3
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SUMMARY:Anna-Selma Trio
DESCRIPTION:Mit Doris Löschin (Gesang)\, Giulio Gravatini (Piano)\, Andreas Matzke (Kontrabass) \nDas Trio spannt seinen musikalischen Bogen über verschiedene Genres wie Jazzstandards\, lateinamerikanische Lieder\, Broadwayhits bis zu melancholischen Chansons. Die berührende Stimme der Sängerin und Schauspielerin bietet ein breites Spektrum. Mal zeigt sie sich mit melodischem\, lyrischem Gesang\, mal mit pointierten Rhythmen\, ein anderes Mal mit zarten\, empfindsamen Tönen oder auch\nmit schauspielerischem Sprechgesang. Eingebettet wird ihre Darbietung durch ideenreiches\, inspirierendes Pianospiel und\nabwechslungsreiche sowie Fundament gebende Kontrabasslinien. \nBegrenzte Platzzahl\, mit Anmeldung\, Eintritt frei – Spende erbeten!
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SUMMARY:Der Neue Tanz im Neuen Westen
DESCRIPTION:Vortrag und Archivpräsentation mit Katja Baumeister-Frenzel \nDas Bild Berlins in der Zwischenkriegszeit\, besonders in den Jahren der „Goldenen Zwanziger“\, ist bis heute geprägt von Tanzpalästen\, Kabaretts\, Kinos und einem aufregenden Nachtleben mit neuer Musik und Tänzen wie Charleston\, Jazz und Revuetanz.\nDaneben entwickelte sich in der professionellen Tanzszene eine ebenso moderne Tanzkunst. Sie löste sich von den festen Regeln des klassischen Balletts und suchte nach neuen Möglichkeiten\, den Körper\, Gefühle und das Leben der Gegenwart auf die Bühne zu bringen. Dieser Aufbruch wird häufig als Neuer Tanz oder Ausdruckstanz bezeichnet.\nKatja Baumeister-Frenzel beleuchtet diese Bewegung mit einem besonderen Fokus auf den Berliner Westen. Die dortige Verbindung von Bühnen\, Tanzschulen\, Künstlerkreisen und einem aufgeschlossenen Publikum schuf einen wichtigen Ort für die Entwicklung und öffentliche Wahrnehmung des Neuen Tanzes.\nAus dem Nachlass der Tänzerin Ingeborg Schäfer\, die an der Berthe-Trümpy-Schule ausgebildet wurde und mit Vera Skoronel tanzte\, werden Arbeitsmaterialien der Tänzerin wie Tanzschläppchen\, Gong\, Rhythmustrommel\, Programme und Bilder präsentiert. Im Anschluss an diesen Vortrag werden diese Materialien an das Deutsche Tanzarchiv Köln übergeben.
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SUMMARY:Vom Scheunenviertel zum Ku´damm. Joseph Roth und das jüdische Berlin
DESCRIPTION:Lesung und Gespräch mit Michael Bienert und Hanno Hochmuth\nin der Amerika-Gedenkbibliothek \nJoseph Roth war einer der größten Schriftsteller des 20. Jahrhunderts. Zugleich war er ein genauer Kenner und Beobachter Berlins. 1894 im galizischen Stetl Brody geboren\, zog es ihn 1920 in das turbulente Berlin der Weimarer Republik. Hier bewegte er sich zwischen den jüdischen Lebenswelten im Scheunenviertel am Alexanderplatz und dem bürgerlichen Westen rund um den Kurfürstendamm. Er war ein Stammgast im berühmten Romanischen Café\, schrieb für die renommierte Frankfurter Zeitung und hielt das Leben in seinen Feuilletons und Romanen fest.\nDie Veranstaltung widmet sich Joseph Roth und dem jüdischen Berlin. Michael Bienert und Hanno Hochmuth lesen aus seinen Texten und erzählen vom Leben und Werk des Autors. Gemeinsam spüren sie den Spuren Joseph Roths in Berlin nach und reisen mit ihm in eine untergegangene Welt. \nEine Veranstaltung des Leibniz-Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF) und der Zentral- und Landesbibliothek Berlin (ZLB) \nEintritt frei\, ohne Anmeldung – externe Veranstaltung!
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SUMMARY:Das Romanische Café im Pariser Exil
DESCRIPTION:Mit Ausstellungskurator Arne Krasting. \nDas Romanische Café war in der Weimarer Republik der zentrale Treffpunkt der Berliner Kunst- und Literaturszene. Mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten 1933 mussten viele seiner Stammgäste ins Exil fliehen. Paris wurde der wichtigste Zufluchtsort für zahlreiche Schriftsteller und Intellektuelle\, darunter Heinrich und Klaus Mann\, Joseph Roth\, Alfred Döblin\, Walter Benjamin und Hannah Arendt.\nIm Mittelpunkt der Veranstaltung steht die Frage\, wie und wo die Emigranten in Paris ein neues Leben aufbauten\, neue Netzwerke knüpften und Ersatz für ihre vertrauten Treffpunkte fanden. Ein virtueller Stadtrundgang führt zu wichtigen Orten ihres Exils – von den Ankunftsbahnhöfen über neue Cafés bis zu einem Luxushotel\, in dem zeitweise Pläne für eine Exilregierung entstanden. Auch Heinrich Heine wird in diesem Zusammenhang präsent sein – mit seinen Büchern an einem besonderen Ort\, der für viele der Emigranten zu einem Ersatz für die verlorene Heimat wurde. \nEine Veranstaltung der Sektion Berlin-Brandenburg der Heinrich-Heine-Gesellschaft.\nKosten: 10 Euro. Mitglieder und Studierende: 5 Euro / Zahlung vor Ort\nAnmeldung unter: heine.sektion.berlin@gmail.com
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SUMMARY:Kreative Frauen am Kurfürstendamm (Stadtführung/Vortrag)
DESCRIPTION:Als Geschäftsfrauen\, Gründerinnen von Kabaretts\, Künstlerinnen\, Fotografinnen\, Ärztinnen oder Verlegerinnen eroberten Frauen im 20. Jahrhundert Männerdomänen und trugen entscheidend zur Strahlkraft des modernen Berlin bei. Autorinnen wie Else Lasker-Schüler\, Irmgard Keun oder Mascha Kaléko gaben der weiblichen Sicht auf das Großstadtleben eine Stimme. Inzwischen erinnern immer mehr Straßennamen und Gedenktafeln an die Frauengeschichte im Neuen Berliner Westen. Je nach Wetterlage findet die Stadterkundung mit Ausstellungskurator Michael Bienert zu größeren Teilen in den Straßen um die Gedächtniskirche statt\, es steht jedoch auch der Ausstellungsraum im Europa Center zum Aufwärmen\, für Vortrag und Diskussion zur Verfügung.\nIn Zusammenarbeit mit der VHS Treptow-Köpenick (Tickets: 11\,60 / erm. 5\,80 Euro)\nZur Anmeldung bei der VHS 
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SUMMARY:Babylon Neukölln
DESCRIPTION:Die Zwanzigerjahre im rötesten Bezirk Berlins \nMit Michael Bienert\, Arne Krasting und Henning Holsten \nMietskasernenelend und Arbeiterproteste\, Kriminalität und Korruption\, Parteienkampf und Straßenschlachten – Neukölln machte vor 100 Jahren nicht nur mit sozialem Wohnungsbau und Schulreformen\, dem modernsten Kaufhaus Europas und ausschweifenden Vergnügungen in der Hasenheide Schlagzeilen. Wie schon im wilhelminischen Rixdorf entluden sich im rötesten Bezirk Berlins gesellschaftliche Spannungen mit besonderer Heftigkeit\, lagen Gewalt und Vergnügen\, Aufbruch und Untergang nahe beieinander. In einer bunter Revue aus Literatur\, Musik\, Bild und Film unternehmen die Berlinhistoriker Michael Bienert\, Arne Krasting und Henning Holsten eine lokalgeschichtliche Zeitreise in die goldenen Zwanziger Jahren bis zur braunen Machtübernahme. \nEine Veranstaltung der VHS Neukölln\, Teilnahme kostenlos\, bitte hier anmelden\noder formlos per E-Mail:\nveranstaltung@vhs-neukoelln.de \nZum Gesamtprogramm der Reihe „100 Jahre Hufeisen“
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SUMMARY:Andreas Montag: "Das Gelächter" (Lesung)
DESCRIPTION:Ein wilder Ritt durch Zeiten und Systeme: von Prager Kneipen über kommunistische Machtzentralen bis in private Erinnerungsräume\, in denen sich Schuld\, Anpassung und Verdrängung verdichten. Andreas Montag entfaltet in seiner neuen Erzählung „Das Gelächter“ ein bitterkomisches Panorama politischer Verirrungen und individueller Verstrickungen. Mit scharfem Witz und einem respektlos-poetischen Tonfall stellt er die entscheidenden Fragen: Wie wird man Diktaturen los? Wie geht man mit den Albträumen um\, mit den nicht verheilten Wunden\, die von den erzwungenen Kompromissen geblieben und später meist verdrängt worden sind? Die Antwort dieses außergewöhnlichen Buches ist ebenso überraschend wie befreiend: durch ein großes Gelächter. Zur Berlin-Premiere des Buches wird auch der Illustrator Robert Voss wird anwesend sein. \nEintritt frei\, begrenzte Platzzahl\, mit Voranmeldung – Spende erbeten! \nIn Zusammenarbeit mit dem Quintus-Verlag. Mehr zum Buch
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SUMMARY:Henkin Brothers Archive: Fotografie aus Berlin um 1930
DESCRIPTION:Mit Alexander Darda\nAlexander Darda präsentiert den Stand seiner Forschungen zum fotografischen Nachlass des russisch-jüdischen Lebenskünstlers Evgeny Henkin\, der von 1926 bis 1936 in Berlin lebte und aus dieser Zeit ca. 2000 unbeschriftete Aufnahmen hinterließ. Nach Jahrzehnten wiederentdeckt eröffnen sie einen faszinierenden Einblick in eine untergegangene Welt.\nHenkin lebte bei einer jüdischen Familie in der Prager Straße\, er bewegte sich daher überwiegend im Westen\, fotografierte viele Menschen an Orten\, die sonst kaum dokumentiert sind. Schritt für Schritt gelingt es Alexander Darda\, einige der Personen und die meisten Orte zu identifizieren. Er präsentiert an diesem Abend seine spannendsten Entdeckungen. \nEintritt frei\, begrenzte Platzzahl\, Spenden erbeten!
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SUMMARY:Max Liebermann in der Presse und im Romanischen Café
DESCRIPTION:Präsentiert von der Inititative Zeitungsviertel e. V.  \nDie Kunsthistorikerin Simone Kaiser und Ausstellungskurator Michael Bienert sprechen über das Verhältnis von Presse\, Kunst und Kaffeehausleben am Beispiel des Malers Max Liebermann.Das Romanische Café war in den 1920er Jahren eine bekannte Austauschbörse zwischen Kunst- und Presseleuten. Auch der hochberühmte Maler gehörte noch zum Inventar des Lokals als Stammtisch-Promi mit Anekdotengarantie\, ebenso einige seiner besten Freunde der schreibenden Zunft. Eine Spurensuche mit ausgewählten Zoten\, Zeitungen und Zeichnungen. \nÖffentliche Abendveranstaltung zur  Jahreshauptversammlung der Initiative Zeitungsviertel e. V. \nEintritt für Mitglieder kostenfrei\, für Nichtmitglieder 10 Euro. (Der Beitrag wird Neumitgliedern\, die am Abend eintreten\, auf den Jahresbeitrag angerechnet). \n 
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